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Mind-Mysteries




Mind-Mysteries sind eine Mischung aus Psychologie, Zauberkunst und Suggestion. In diesem Bereich möchte ich neben psychologischen Phänomenen auch verschiedene Tricks diverser Mental-Magier behandeln.

Natürlich kann ich, unter Achtung dieser Kunst, keine lang gehüteten Geheimnisse verraten. Dies würde der Zerstörung einzigartiger Kunstwerke gleich kommen.

Was ist ein Mentalist?
Mentalzauberkunst ist eine Sparte der Zauberkunst, die Effekte wie Vorhersagen, Gedankenlesen oder ähnliches darbietet. Mit
übernatürlichem Hokuspokus hat diese Sparte der Zauberkunst jedoch
nichts gemeinsam, die Effekte basieren auf reiner Tricktechnik.
Ernsthafte und seriöse Mentalisten distanzieren sich daher ausdrücklich
davon, tatsächlich über paranormale Fähigkeiten zu verfügen und Wunder
vollbringen zu können.
- Wikipedia

Was ist der Unterschied zwischen einem Mentalmagier und einem Zauberkünstler

Der Unterschied liegt bereits in der Grundeinstellung.
Der Zauberkünstler:
Zaubern mit den Händen

  • Der Effekt sollte hoch visuell sein (Feuerblitze, Verfärbungen, Verwandlungen)
  • Die Darbietung darf nicht verwirrend sein („Confusion is not magic“ - Dai Vernon )
  • der Effekt soll in wenigen Sätzen weiter erzählt werden können
  • der Effekt muss sich weit vom Erklärlichen abheben
  • Ein Scheitern des Tricks ist ein Scheitern des Künstlers - der Trick muss funktionieren.
  • Der Zuseher wird auch durch Präsentation von Fertigkeiten unterhalten
    (spektakuläre Ziergriffe)
  • Bei einem Zauberkünstler wird niemals ein Zweifel bestehen, dass er Tricks verwendet...
  • Zauberkünstler trainieren ihre Finger

Der Mentalist:
Zaubern mit dem Geist

  • Der wahre Effekt entfaltet sich erst im Kopf
    Beispiel Löffelbiegen:Der Mentalist wird ans Publikum Löffel austeilen in der Hoffung, dass einige dabei sind, die behaupten, der Löffel hätte sich plötzlich gebogen.
    Nach dem tatsächlichen Biegen des Löffels, wird der Mentalist jeden auftragen, in seinen Besteckschubladen nach zu sehen, ob er nicht plötzlich gebogene Löffel darin findet.. oder Uhren wieder gehen)
  • Der Effekt muss glaubhaft sein
  • Der Effekt muss zum Thema „Übernatürlich“ passen
  • Für einen wirklich guten Mentalisten ist es erforderlich, dass er über sehr gute Kenntnisse der menschlichen Psyche verfügt und sich hier einiges Wissen aneignet
  • Die Präsentationen werden meistens als Experiment angekündigt – und unter Umständen ist ein teilweises Scheitern mit einkalkuliert und kann leicht kompensiert werden.
    (Cold-Reading, Muskellesen, Hypnose..)
  • Fingerfertigkeit wird nicht offen zur Schau gestellt
    (viele Mentalisten verfügen tatsächlich über vergleichsweise wenig)
  • bei einem Mentalisten wird niemals Sicherheit bestehen, dass er einen Trick verwendet
    (siehe Uri Geller)
  • Mentalisten trainieren ihre Präsentation und ihren Geist (Mnemotechnik, Sprachcodierung, Cold-Reading..)


Die Gemeinsamkeiten

  • Beide Kunstformen greifen teilweise auf die selbe Literatur zurück.
  • Sie treffen sich auf den selben Seminaren und Conventions.
  • Sie haben den selben geschichtlichen Hintergrund
  • Sie verwenden teilweise die selben Tricks – allerdings mit einem anderen Vorführstil und anderer Hintergrundgeschichte

Zitat

Ex factis, non ex dictis amici pensandi. - Nach ihren Taten, nicht nach ihren Worten soll man die Freunde wägen.
Titus Livius